Die Klassen 3a und 3b der Rauchbeinschule sind in ihre 4. AckerSaison gestartet. Die Klasse 3b begann am 17. März, die Klasse 3a am 24. März. Beide Klassen wurden dabei von Herrn Pieri angeleitet. Gemeinsam haben wir gelernt, wie wichtig ein guter Boden für unsere Pflanzen ist und wie wir ein Beet richtig vorbereiten.
In der Ackerstunde haben wir zuerst darüber gesprochen, was im Boden lebt. Dort gibt es viele kleine Helfer wie Regenwürmer, Käfer, Pilze und Bakterien. Sie zersetzen alte Pflanzenreste und machen daraus neue Nahrung für die Pflanzen. Deshalb ist es wichtig, den Boden nicht zu oft umzudrehen.
Wir haben auch gelernt, woraus Boden besteht: aus Sand, Ton, kleinen Steinen, Luft, Wasser und Humus. Humus entsteht, wenn Pflanzenreste verrotten. Das Bodenleben hilft dabei.
Dann ging die Arbeit los. Jede Gruppe bekam ein eigenes Beet. Zuerst haben wir die Mulchschicht abgezogen und auf den Kompost gebracht. Dabei mussten wir gut aufpassen, damit wir keine Regenwürmer verletzen. Danach haben wir alte Pflanzenreste und Beikräuter herausgezogen.
Mit einer Grabegabel haben wir den Boden gelockert – aber nicht umgegraben. Das nennt man No Dig. So bleibt das Bodenleben geschützt. Danach haben wir Dünger verteilt: etwas Hornspäne, etwas Gesteinsmehl und viel Kompost. Das haben wir vorsichtig in die oberste Bodenschicht eingearbeitet.
Zum Schluss haben wir die Wege zwischen den Beeten mit Hackschnitzeln bedeckt. So bleiben die Wege sauber und wir können sicher laufen. Danach haben wir alle Werkzeuge geputzt und ordentlich weggeräumt.
Am Ende gab es ein kleines Quiz. Dabei konnten wir zeigen, was wir über Boden, Humus und No Dig gelernt haben.
Die Ackerstunde hat uns gezeigt: Wenn wir gut auf den Boden achten, wachsen unsere Pflanzen besser – und wir helfen der Natur.